Kriegslügen

 

Im Krieg ist Wahrheit das erste Opfer. Das stellte schon der griechische Dichter Aischylos (525 - 456 v.u.Z.) fest.

Eigentlich müsste es richtig lauten: Bereits vor dem Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.

Krieg bringt unendliches Leid und Elend mit sich. Unzählige tote und verstümmelte Menschen, darunter viele Zivilisten und totale Zerstörung sind die Folgen. Warum greifen Politiker, insbesondere der sogenannten zivilisierten Welt, immer wieder zu dem unerlaubten Mittel Krieg? Sie geben vor, die Menschenrechte zu schützen und treten diese total mit den Füßen. Wir müssen den Despoten vernichten, dann wird alles besser. Und schon wird das nächste Land überfallen und verwüstet. In der Regel bekommen die Räuber dadurch Zugriff auf die Ressourcen des überfallenen Landes.

Leider macht Deutschland seit der Schröder/Fischer-Regierung dabei mit. 1999 wurde durch die Nato Restjugoslawien völkerrechtswidrig überfallen. Um die deutsche Bevölkerung weichzuklopfen, wurden umfangreiche Lügen publiziert. Die Herren Fischer und Scharping haben sich dabei besonders hervorgetan.

Es ist fast immer so, dass zur Begründung von Kriegen auf Kriegslügen zurückgegriffen wird. Dem eigenen Volk muss man die Sinnhaftigkeit des Krieges erklären und die eigenen Soldaten müssen motiviert werden. Die Menschen werden zum Töten nicht geboren, sie müssen dazu abgerichtet werden. Dazu dient u.a. die Kriegspropaganda.

Schon Sir Arthur Ponsonby verfasste um 1800 "Die 10 Grundsätze der Kriegspropaganda".

Aktueller denn je!
Die zehn Grundsätze der Kriegspropaganda nach Lord Arthur Ponsonby

 

Es ist so einfach. Einzelne Grundsätze werden immer wieder angewandt und viele Menschen merken das gar nicht. Mir selbst ging es auch so. Erst die ständige Wiederholung der gleichen Abläufe und sehr grobe unlogische Darstellungen in den Medien machen stutzig.

Slobodan Milosevic war der Dämon nicht etwa J.W.Busch, Saddam Hussein war der Dämon, Muammar al-Gaddafi war der Dämon, und zur Zeit sind Baschar al-Assad und Wladimir Putin die Dämonen, nicht etwa Barak Obama, der sich u.a. durch Drohnenmorde auszeichnet.

An Hand der Berichterstattung über die parallel ablaufenden Kriege um Aleppo(Syrien) und Mossul(Irak) kann man die Propaganda recht gut erkennen. In Aleppo begehen Assads-Truppen und die Russen Kriegsverbrechen. Die Terrorbanden werden Rebellen genannt. Kein Wort der Kritik an ihnen. In Mossul wird befreit. Die Rebellen sind natürlich dort Terroristen. Das Mossul vollständig zerstört und tausende Menschen umgebracht werden, wird ausgeblendet. Im Stil der Erfolgskriegsberichterstattung wird kommentiert. Glückliche Menschen werden interviewt. Gleiches könnte man über Aleppo auch berichten. Die Doppelmoral ist nur schwer und mit einer "Propagandabrille" zu ertragen. Erleichterung kann man sich durch Informationen im Internet verschaffen. Personen, die sich exzellent im nahen Osten auskennen, wie Karin Leukefeld, Michael Lüders oder Jürgen Todenhöfer kommen da zu Wort und das macht Mut. 

Im Folgenden werden Kriegslügen in der Übersicht dargestellt. Weiterführende Links und Erläuterungen werden später hinzugefügt.

Es wäre schön, wenn alle Menschen Waffenexporte, egal welcher Art, ächten und Kriege als Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen verurteilen. Soldaten sollten darüber nachdenken, für wen und was sie ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Alle Menschen sollten Kriegspropaganda als solche erkennen und den Medien, die diese verbreiten die rote Karte zeigen.

Schön wäre es, wenn Kriegsgegner Mut bekämen und mit friedlichen Aktionen Widerstand gegen die Kriegspolitik leisten würden. Warum nicht eine Aktion "Schwerter zu Pflugscharen" oder ähnliches starten?

Sie denken ich bin ein Träumer?

Kriegslügen
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Kontakt

spreenemo@gmail.com

 

Spruch des Monats (07/2020)

"Wir sollten uns viel öfter die Frage stellen, ob es richtig ist, nur weil es alle tun." 

 © Albert Einstein

(*1879 – †1955), war ein theoretischer Physiker und gilt als Inbegriff des Forschers und Genies.

Bild des Monats (07/2020)

 (* 14. September 1928 in Havanna; † 26. Mai 2001 in Paris), war ein kubanischer Fotograf.
Hommage an Alberto Korda

Alberto Korda, geb. als Alberto Díaz Gutiérrez (* 14. September 1928; † 26. Mai 2001), war ein kubanischer Fotograf. 

 

Alberto Korda war Sohn eines Eisenbahnarbeiters. Als Teenager arbeitete er eine Reihe von Gelegenheitsjobs u.a. als Fotoassistent. Er war von der Fotografiebegeistert, sie wurde seine große Leidenschaft.

Zwei Themen ziehen sich durch seine Werke:

--- Die kubanische Revolution

--- Frauen und Kunst

 

Sein grandioses Foto von Che Guevara wurde zu einer Ikone.

 

Musik-Link des Monats (07/2020)

https://youtu.be/ejm3Q5ZKr28?list=RDejm3Q5ZKr28

Unchained Melody (Orchester Version)

Orchesterversion - Unchained Melody
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