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Silly - Vaterland; Marlene Dietrich - Sag mir wo die Blumen sind; Gerry Wolff - Die Rose war rot; Joan Baez - We Shall Overcome; Udo Lindenberg und Pascal Kravetz - Wozu sind Kriege da
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Vaterland

Silly

Mein Vaterland ist fit und fleißig und macht was her
Und seine Wertarbeit ist bis heut' legendär

Wie lieb ich so 'n Land
mit Herz oder Verstand
Blind oder mit Blick über den Rand

Mein Vaterland macht mit Maschinen viel gutes Geld
Maschinen für das Töten für fast jeden Krieg der Welt

Wie lieb ich so 'n Land
mit Herz oder Verstand
Blind oder mit Blick über den Rand

Der Tod besteht auf Qualität die verkauft sich gut
Das Geld verwandelt sich am Horizont in fremdes Blut

Wie lieb ich so 'n Land
mit Herz oder Verstand
Blind oder mit Blick über den Rand

Wir bringen für Geld
den Tod über die Welt
Wie lieb ich so 'n Land
mit Herz oder Verstand
Blind oder mit Blick über den Rand

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Sag mir wo die Blumen sind

Im englischen Original „Where have all the flowers gone“  ist eines der bekanntesten Antikriegslieder. Der Autor ist der amerikanische Songschreiber Pete Seeger . Die deutsche Version wurde von mehreren Sängerinnen und Sängern aufgenommen darunter Marlene Dietrich

Sag mir wo die Blumen sind,
wo sind sie geblieben
Sag mir wo die Blumen sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Blumen sind,
Mädchen pflückten sie geschwind
Wann wird man je verstehen,
wann wird man je verstehen?

Sag mir wo die Mädchen sind,
wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Mädchen sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Mädchen sind,
Männer nahmen sie geschwind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

Sag mir wo die Männer sind
wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Männer sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Männer sind,
zogen fort, der Krieg beginnt,
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

Sag wo die Soldaten sind,
wo sind sie geblieben?
Sag wo die Soldaten sind,
was ist geschehen?
Sag wo die Soldaten sind,
über Gräben weht der Wind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

Sag mir wo die Gräber sind,
wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Gräber sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Gräber sind,
Blumen wehen im Sommerwind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

Sag mir wo die Blumen sind,
wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Blumen sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Blumen sind,
Mädchen pflückten sie geschwind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

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Die Rose war rot

Text und Musik: Gerry Wolff
(DDR, 1966), Bei "Die Rose war rot" handelt es sich um ein im Jahre 1966 entstandenes und populäres Antikriegslied des DDR- und später auch BRD-Schauspielers Gerald "Gerry" Wolff (1920-2005).

Im Jahre 70, die Hitze war groß
Da war bei Sedan die Hölle los
Er war 20 Jahr und Student und hieß Jean
Und er lief in den Tod auf Befehl «en avant»
An dem hölzernen Kreuz
Unterm Hügel so klein
Da gruben sie ihn in die Erde ein
Und irgendwer, eine Schwester, die gab
Eine Rose ihm mit in das Grab

Die Rose, die Rose war rot, so rot
Und bleich war die Liebe, so bleich wie der Tod
Die Rose, sie blühte und starb wie sie
Adieu, adieu, mon ami

Im Jahre 17, es war bei Cambray
Da fuhren die Tanks durch den blutigen Schnee
“Die Gasmasken auf!” Doch der ätzende Hauch
Fraß sich schon in Martins zerschossenen Bauch
Und es wurden verscharrt mit ihm 800 Mann
Der Regen, der hörte wie Weinen sich an
Und auf dem Grab, in der giftigen Luft
Erstickte der Rose Duft

Die Rose, die Rose war rot, so rot
Und bleich war die Liebe, so bleich wie der Tod
Die Rose, sie blühte und starb wie sie
Adieu, adieu, mon ami

Im Jahre 40, Paris, Gare du nord
Ein Zug kam nicht an, er entgleiste zuvor
Zehn Geiseln im Hof, eine Frau war dabei
Dann fiel eine Salve
Dann Stille - kein Schrei
Und erst spät in der Nacht trug man alle nach Haus
Sie sahen nicht wie Helden in Büchern aus
Und es legte noch eine zitternde Hand
Eine Rose vor Tag in den Sand

 

Die Rose, die Rose war rot, so rot
Und bleich war die Liebe, so bleich wie der Tod
Die Rose, sie blühte und starb wie sie
Adieu, adieu, mon ami

Ist das vergangen?
Sagt, ist das vorbei?
Ich hör die Fragen
Sie meinen uns zwei
Vergiss das niemals, mon ami,
Weil nur dann nicht alles
Noch einmal beginnen kann

Unsere Väter und Väter der Väter dahin
Es war trotz der Lügen ein Tod ohne Sinn
Sinnlos? Non. Nein.
Sehen wir beide es ein:
Es darf nie wieder, nie wieder sein!

Die Rose, die Rose war rot, so rot
Und bleich war die Liebe, so bleich wie der Tod
Die Rose, sie blüht noch in meinem Lied
Damit sowas nie mehr geschieht

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We shall overcome

Joan Baez

Das Stück geht zurück auf Texte von Pfarrer Charles Albert Tindley aus dem Jahre 1903, der als Gospelsong noch den Titel We Will Overcome Some Day („eines Tages werden wir (es) überwinden“) trug.

We shall overcome,
We shall overcome,
We shall overcome, some day.

Oh, deep in my heart,
I do believe
We shall overcome, some day.

We’ll walk hand in hand,
We’ll walk hand in hand,
We’ll walk hand in hand, some day.

Oh, deep in my heart,

We shall live in peace,
We shall live in peace,
We shall live in peace, some day.

Oh, deep in my heart,

We shall all be free,
We shall all be free,
We shall all be free, some day.

Oh, deep in my heart,

We are not afraid,
We are not afraid,
We are not afraid, TODAY

Oh, deep in my heart,

We shall overcome,
We shall overcome,
We shall overcome, some day.

Oh, deep in my heart,
I do believe
We shall overcome, some day.

Joan Baez - We Shall Overcome
Übersetzung


We shall overcome, wir werden siegen,
Wir werden eines Tages zu überwinden;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Wir werden eines Tages zu überwinden.

Der Herr wird uns sehen durch, den Herrn sehen wird uns durch,
Der Herr wird uns sehen durch Tages;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Wir werden eines Tages zu überwinden.

Wir sind auf den Sieg, sind wir zum Sieg,
Wir sind auf den Sieg eines Tages;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Wir sind auf den Sieg eines Tages.

Wir Hand in Hand gehen, werden wir Hand in Hand gehen,
Wir Hand in Hand Tages gehen;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Wir Hand in Hand irgendwann gehen.

Wir haben keine Angst, wir haben keine Angst,
Wir haben keine Angst heute;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Wir haben keine Angst heute.

Die Wahrheit wird uns frei machen, so die Wahrheit uns frei machen,
Die Wahrheit wird uns frei machen irgendwann;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Die Wahrheit wird uns frei machen irgendwann.

Wir werden in Frieden zu leben, werden wir in Frieden leben,
Wir werden in Frieden leben Tages;
Oh, tief in meinem Herzen, ich glaube,
Wir werden in Frieden leben irgendwann.

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Wozu sind Kriege da?

Von  Udo Lindenberg komponiertes Lied, das er im Duett mit dem damals zehnjährigen Pascal Kravetz sang. Es wurde in Deutschland am 5. Oktober 1981 veröffentlicht.

Keiner will sterben, das ist doch klar
wozu sind denn dann Kriege da?
Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren
du musst das doch wissen
kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
und keine Frau ihren Mann.
also warum müssen Soldaten losmarschieren
Um Menschen zu ermorden - mach mir das mal klar
wozu sind Kriege da?

Herr Präsident, ich bin jetzt zehn Jahre alt
und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald.
sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt
wofür wird mein Leben aufs Spiel gesetzt?
Und das Leben all der andern - sag mir mal warum
sie laden die Gewehre und bringen sich gegenseitig um
sie stehn sich gegenüber und könnten Freunde sein
doch bevor sie sich kennenlernen, schießen sie sich tot
Ich find das so bekloppt, warum muß das so sein?

Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt
gefragt, ob sie das so wollen
oder geht's da auch um Geld?
Viel Geld für die wenigen Bonzen,
die Panzer und Raketen bauen
und dann Gold und Brillanten kaufen
für ihre eleganten Frauen
oder geht's da nebenbei auch um so religiösen Mist
dass man sich nicht einig wird
welcher Gott nun der wahre ist?

Oder was gibt's da noch für Gründe
die ich genauso bescheuert find'
na ja, vielleicht kann ich's noch nicht verstehen
wozu Kriege nötig sind
ich bin wohl noch zu klein
ich bin ja noch ein Kind


Kontakt

spreenemo@gmail.com

Tel.: 030 5646202

Spruch des Monats (07/2017)

 

"Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen."

 

 © Jean  Ziegler

( Ist ein Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuch- und Romanautor.  Von 2000 bis 2008 war er UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. * 19. April 1934 )

Bild des Monats (07/2017)

Darunterliegende Berge und Wolkenmassive.
Blick vom Teide auf Teneriffa

Der Pico del Teide, manchmal auch Teyde, ist mit 3718 m die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel Teneriffa und der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet. 

Letzte Eruption: 18. November 1909

Quelle: WIKIPEDIA