Eine mittelmäßig traurige Geschichte  (Autor: Bernd Schmidt)

 

Mein großer Bruder Klaus war mit seiner ganzen Familie Jahrzehnte Dauer-Camping-Gast auf dem Campingplatz am Neuendorfer See. Die schöne Natur und das Angeln hatten sich ihm tief im Inneren eingeprägt. Es war einfach zu schön, auf naturbelassenen Pfaden spazieren zu gehen und Pilze zu sammeln. Der Zeltplatz war zu DDR-Zeiten sehr gut besucht und meist ausgebucht. Nach 1990 änderte sich das etwas. Die Dauercampinggäste wurden weniger.

 

Gestern war ich in der Nähe von Alt Schadow um Pilze zu sammeln. Die Natur war wunderbar. Ich machte einen kleinen Abstecher zum Zeltplatz hin. Der Uferweg war sehr schön. Es störten allerdings zum Teil neue Absperrungen des Uferweges auf Grund von Privatbesitz. Als ich am „ehemaligen“ Campingplatz ankam fand ich den abgebildeten Text vor. Ich betrat den Platz und machte einige Fotoaufnahmen.

 

Anmerkung Bernd Schmidt: Wanderer kommst Du in den Osten, sage Du hast das ehemalige „Volkseigentum“ nun in Privatbesitz gesehen. Den verantwortlichen örtlichen Politikern im Landkreis Dahme-Spreewald sei für diese Misere an dieser Stelle ausdrücklich nicht gedankt. Uferwege an Seen gehören in „Volkes“hand.

 

Privatisierung von Uferwanderwegen im Osten
Nein, ich habe dafür kein Verständnis! ---Privatisierung von Uferwanderwegen im Osten---

Kontakt

spreenemo@gmail.com

 

Spruch des Monats (04/2020)

 Geniesse deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du Gestern nicht mehr nachholen. Und später kommt früher als du denkst.

 © Albert Einstein

(*1879 – 1955), Albert Einstein war ein theoretischer Physiker und gilt als Inbegriff des Forschers und Genies.

Bild des Monats (04/2020)

Der Pergamonaltar
Der Pergamonaltar

Der Pergamonaltar ist ein monumentaler Altar, der in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. auf dem Burgberg der kleinasiatischen Stadt Pergamon (heute Türkei) errichtet wurde und dessen Rekonstruktion mit den originalen Friesen heute im Berliner Pergamonmuseum zu sehen ist.

 

Der Altar war 35,64 Meter breit und 33,40 Meter tief.